wandkalender in twitter-optik zu gewinnen

eine schöne aktion hat sich dieses jahr druckerei.de ausgedacht. folgenden wandkalender für 2010, in twitter-optik, kann man dort gewinnen, wenn man einen tweet über die aktion schreibt. einfach folgenden text

Ich möchte einen Twitter-Wandkalender 2010 von @druckerei_de bekommen. Zur Aktion von www.druckerei.de -> http://bit.ly/4vTob5

in einen tweet kopieren und ab damit. so nimmt man an der verlosung teil.

kalender2010_twitter

blogger, die gleich einen artikel über die aktion schreiben, erhalten in jedem fall drei der kalender und müssen nicht erst auf das losglück hoffen.

mehr infos zur aktion gibts unter blog.druckerei.de/zwitschern-fuer-den-wandkalender-2010/.

bilder wie damals, mit poladroid

poladroidrein zufällig stieß ich heute durch einen tweet von @5kaffeespaeter auf das tool poladroid. poladroid erstellt aus digitalen bild-dateien fotos in der altbekannten polaroid-optik.
nach einem kleinen test mit verschiedenen motiven, finde ich das tool so wunderbar, dass ich es hier kurz beschreiben muss.

poladroidunter unten stehender adresse kann das tool herunter geladen und anschließend entpackt und installiert werden. mit dem start der applikation erscheint auf dem windows- oder mac-desktop eine polaroid-kamera mit der aufforderung “drag & drop your picture here”. geht man dieser aufforderung nach und zieht mit der maus eine bild-datei auf die kamera, beginnt das tool mit der berechnung des polaroid-bildes und gibt mit der altbekannten geräuschkulisse einer realen polaroid-kamera ein bild – ebenfalls auf dem desktop – aus.

dieses ist – wie in der realität – zunächst bräunlich. mit der zeit beginnt sich das motiv der ursprungs-datei abzuzeichnen, bis es vollständig “entwickelt” auf dem desktop liegt. dies wird wieder mit einem klang verkündet.
nett hierbei: greift man das frisch abgelegte bild mit der maus und “wedelt” es wild hin und her, geht die “entwicklung” schneller vonstatten. genau wie früher! (wobei ich irgendwo mal gelesen habe, dass dieses wedeln der bilder lediglich eine “gefühlte” und keinerlei reale beschleunigung gebracht haben soll).

nachfolgend noch ein paar beispielbilder, wie die ergebnisse aussehen:

Foto-polaFoto-pola03unimog-406-3-pola

ich finde es einfach wunderbar!

das tool gibt es unter www.poladroid.net.

relikt aus grauer computer-vorzeit

weil sie mir heute mittag, auf der suche nach dem zierfisch-bestimmungsbuch, im bücherregal in die hände fiel, wollte ich das ding hier mal abbilden: eine 8″-Diskette.

8"-Diskette

das 8"-fundstück. rechts daneben eine 3,5"-diskette, die es heute auch schon nicht mehr gibt.

kantenlänge ca. 20 cm. die diskette stammt aus dem jahre 1984. drauf ist offenbar etwas, was mit der nc-programmiersprache “compact II” aus dem hause mdsi schlumberger zu tun hat. compact II war zu der zeit eine sehr verbreitete sprache zur steuerung von nc- und cnc-maschinen.

ich finde es immer wieder ernüchternd, wie viele entwicklungen im bereich it sich mittlerweile erledigt haben bzw. längst überholt sind und wie schnell in dem bereich alles fortschreitet.
letztes jahr hat mir ein kunde adressdaten für ein mailing auf einem 3,5-zoll-keks angeliefert. ich bin erst mal auf dem stuhl nach unten gerutscht und habe verschämt unter den tisch geschielt: der zwei jahre alte rechner, der dort steht, hat kein laufwerk mehr dafür.

failwhale gefunden

beim durchstöbern der platte ist mir eben dieses bild wieder unter den mauszeiger geraten:

des twitterers liebstes/verhasstestes tier: der failwhale.

dem ein oder anderen dürfte die abbildung dieser plastik bereits bekannt sein, ich finde die aber dermaßen cool, dass ich sie hier nochmal zeigen wollte.

»reichhaltig« ist das »fett« der werber

zugegeben ich hab mich vertan: ich wollte nicht die mit der milch-creme-füllung kaufen, sondern die schokoladigen. die rede ist von den “für kinder hörnchen” von kuchenmeister.

weil die dinger allerdings schon mal gekauft waren, wurden sie dann doch auch probiert und ich muß sagen, die milch-creme war.. ja… ehmm… die war wirklich… äh… und weil die milch-creme-füllung so abgrundtief … ähm… naja… abgrundtief eben war, hab ich mir das produkt etwas näher angesehen und mir gedanken über all die schönen worte gemacht, die die werber da so auf die packung gekleckselt haben.

ansgesichts der erfahrungen mit der füllung erscheint die aufschrift “croissant mit reichhaltiger milch-creme-füllung” auf der packung in einen ganz neuen licht! »reichhaltig« muß in der werbersprache offenbar das wort für »fett«, »sehr fett« oder »unmäßig fett« sein. man kanns wirklich nicht anders umschreiben. so besteht die milch(!)-creme dann auch aus pflanzlichem fett, zucker, 10% vollmilchpulver, laktose, molkenerzeugnis…

auch die formulierung “milch-creme mit 30% milch-bestandteilen” kommt mir in dem zusammenhang völlig komisch vor. wenn es milch wäre, dann könnte man das kind doch auch einfach so nennen. aber “milch-bestandteile” heißt doch – so wie ich die jungs aus der lebensmittel-chemie einschätze – dass das ursprünglich nie milch gewesen sein muß, es reichen ja die _bestandteile_. könnten demnach auch gras, fleisch oder alte autoreifen gewesen sein, solange nur die bestandteile gleich sind.

weiter stolpere ich über die formulierung “mit ausgewähltem weizenmehl gebacken”. ist “ausgewählt” irgend ein prädikat? ich trage heute auch ein ausgewähltes t-shirt. hab ich heute morgen frisch ausgewählt! joa!

auch schön ist der claim “so lecker wie vom bäcker!”. und hier ist ganz klar: ins silo mit dem ausgewählten mehl würde ich ihn werfen, wenn er sowas backen würde.

noch etwas: liest man bei wikipedia zum thema croissant nach, ist dort die rede von einem gebäck aus mehrfach ausgerolltem und gefaltetem plunderteig, mit eingearbeiteten schichten von butter.
aus meiner sicht hat dieses machwerk mit einem klassischen croissant somit wenig gemeinsam. wenngleich man das hörnchen schön schichtweise abknibblen kann. muß also doch irgendwie was dran sein. vom querschnitt her erinnert das produkt allerdings weniger an ein croissant, sondern eher an einen dieser holz-bauklötze: quadratisch und praktisch.

insgesamt gesehen ist dieses hörnchen sicher eines der heißesten trash-produkte, die ich jemals gegessen habe. so lecker wie vom bäcker.

der traum einer ewigen seifenblase.

kelvin_kalvus_kontaktjonglageich verfolge casting- und talent-shows in der regel nicht. via @zauberfrau bin ich heute auf das folgende video eines künstlers aus der aktuellen staffel von “das supertalent” aufmerksam geworden und muss zugeben: hierfür hätte sich das zusehen gelohnt.

der künstler kelvin kalvus (warum auch immer er bei clipfish als kelvin schmidt geführt wird) betreibt kontaktjonglage mit transparenten kugeln. im gegensatz zum klassischen jonglieren, behalten die kugeln dabei in der regel immer körperkontakt.

auch nach mehrmaligem ansehen bekomme ich noch immer gänsehaut, ganz ähnlich wie beim ersten mal paul potts. *lach*

ich finde die darbietung einfach grandios! ich habe selten eine so harmonische einheit von künstler und instrument gesehen. ich glaube mich zu erinnern, sowas vor jahren schon einmal in einer sendung zum circus festival von monte carlo gesehen zu haben und war auch damals ziemlich beeindruckt.
die kunst und die tätigkeit an sich ist jetzt nichts groß auffälliges oder “lautes” aber in meinen augen etwas extrem feines und vollkommen faszinierendes. man hat das gefühl, die kugeln kleben förmlich am künstler. das ganze hat eine leichtigkeit, also ob die kugeln seifenblasen wären – ewige seifenblasen. das kann man gar nicht beschreiben. zum glück kann man es hier sehen. ich bin völlig begeistert.

mehr zum thema kontaktjonglage:

fundsache: mein lastgraph

habe gerade beim aufräumen eine pdf mit der grafischen aufbereitung meines musikprogramms bei last.fm von anfang des jahres gefunden. weil mir das so gefällt, wollte ich es euch nicht vorenthalten:

mit dem musikgeschmack bilder malen: last.fm und lastgraph machen es möglich!

der service von lastgraph bereitet die nutzerdaten von last.fm auf und bildet die gehörten künstler als historie auf einem zeitstrahl ab. für jeden künstler eine linie auf dem strahl. wurde ein künstler häufiger gehört, ist die linie dicker, weniger häufig gehörte künstler haben eine dünnere linie.
sehr beliebt zu dem zeitpunkt waren also offenbar l’âme immortelle, schiller und unheilig. stimmt, am 15. märz war ja auch unheilig-konzert im airport in würzburg.

in jedem fall finde ich das ganze auch optisch ziemlich ansprechend. ich denke, ich lass es mir doch noch auf a0 drucken und rahmen und häng es mir hier in die agentur.

wollt ihr auch: