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der franz, der alte schmierer, gibt sich zäh

die geschichte vom franz, dem alten schmierer, habe ich euch ja schon erzählt. kurz zusammengefasst: seit dem 5. februar 2008 erhalte ich regelmäßig einen “newsletter” einer firma aus dem taunus, auf die mailadresse meiner firma. im newsletter bietet man mir gegen entgelt workshops und trainings an.
ich habe diesen newsletter nie angefordert und es existiert keinerlei geschäftsbeziehung zu dem anbieter. seit dem 5. februar 2008 waren es bis heute insgesamt 23 emails.

da der newsletter nun kein klassischer spam für blaue pillen, ausgehend von irgend einem unbekannten aus russland, ist, sondern von einer niedergelassenen firma, mit sitz in deutschland, komplett mit website und impressum und allem pi-pa-po ausgeht, ging ich anfangs davon aus, dass eine email als antwort ausreichen müsste, um die sache abzustellen.
bisher wurden daraus jedoch 5 emails! zuerst nett und freundlich, dann bestimmter, am ende durchaus hart im ton, forderte ich ihn auf, die zusendung weiterer newsletter zu unterlassen. in den letzten beiden emails habe ich dem versender jeweils angekündigt, dass ich die sache meinem anwalt übergeben würde und ihm eine kostenbewehrte unterlassungserklärung zukommen lassen würde, wenn er von seinem tun nicht endlich abstand nehmen würde.

erfolglos. der newsletter kam weiter.

also ging die sache nun zum anwalt. der franz hat eine unterlassungserklärung für sich und seinen gewerbebetrieb erhalten, die er aber nicht unterschrieben hat. statt dessen hat er eine selbst formulierte unterlassungserklärung unterzeichnet, die jedoch nur für ihn persönlich und nicht auch für seinen gewerbebetrieb gilt.
zudem kam die erklärung lediglich per fax, was ebenfalls nicht ausreichend ist. ich benötige hier im ernstfall ein unterzeichnetes original.
gleichzeitig weigert er sich, die anwaltskosten zu übernehmen, da, wie er argumentiert, “die hinzuziehung eines anwaltes nicht zwingend notwendig gewesen wäre”.
nun, ich hatte ihm fünf mal geschrieben, ich möchte seinen spam nicht! ich hatte ihm geschrieben, ich würde die sache dem anwalt geben! was hätte noch passieren sollen!?

inzwischen hat er die von meinem anwalt vorgelegte unterlassungserklärung für sich _und_ seinen gewerbebetrieb unterzeichnet. die anwaltskosten wurden angemahnt und schließlich wurde ein mahnbescheid erlassen.

gegen diesen hat er nun einspruch eingelegt, so dass die sache jetzt zu gericht geht. ich bin gespannt!

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This entry was posted by Alexander am 4. November 2009 am 11:14 and filed under netzgeschichten category.

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