den hinterglasrechner in der tasche

wir haben hier in rothenburg ob der tauber eine wundervolle, regionale tageszeitung. die redaktion bemüht sich sehr um die deutsche rechtschreibung und vor allem um den erhalt der deutschen sprache!

anglizismen gelten im lokalteil daher als verpönt und werden eingedeutscht. aus dem „mountainbike“ wird das „bergfahrrad“, das „internet“ wird als „weltnetz“ bei der rechtsextremen szene entlehnt, die diesen begriff gerne gebraucht, (wobei z.b. dem verein deutsche sprache das „internet“ nicht per se ein dorn im auge ist), „notebooks“ bzw. „laptops“ werden zum „klapprechner“, die „website“ zum „netzstandort“. man kann dazu stehen wie man möchte.

als vor kurzem in einem artikel zwar das „smartphone“ zum „intelligenten rechnertelefon“ wurde, apples „ipad“ jedoch seinen namen behielt, fühlte ich mich unmissverständlich aufgefordert, für die gattung der tablet-computer (tablettrechner) und im speziellen das ipad, den begriff „hinterglasrechner“ zu etablieren.

und um den suchmaschinen zum thema „hinterglasrechner“ einen weiteren anhaltspunkt zu bieten, musste nun dieser blogpost (netztagebucheintrag) sein.

3 Gedanken zu „den hinterglasrechner in der tasche“

  1. Jetzt wäre es nur noch schön, wenn besagte Tageszeitung auch eine Ausgabe für Hinterglasrechner anbieten würde. Die auf toten Bäumen gedruckte ist mir irgendwie zu unhandlich, unpraktisch und irgendwie einfach nicht brauchbar (zumindest für mich)

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